Autogenes Training

Copyright contrastwerkstatt (fotolia.com)Autogenes Training nach Schultz

Der Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelte in den 20er Jahren das auf Autosuggestion basierende Autogene Training aus der Hypnose heraus. Dabei wird auf dem Weg der physischen Entspannung die psychische Entspannung eingeleitet.
In der Medizin und Psychotherapie ist Autogenes Training heute ein anerkanntes Verfahren und eine weit verbreitete Entspannungsmethode, um Stress und psychosomatische Störungen zu behandeln. Es wird von vielen Krankenkassen zur primären Prävention unterstützt.

Und das funktioniert so:
Die Übungen finden vorzugsweise im entspannten Sitzen oder Liegen (passive Haltung) statt. Bei geschlossenen Augen konzentrieren Sie sich auf eine Zielformel, zum Beispiel „ich bin ganz ruhig“. Nach einiger Zeit stellt sich mit dem Loslassen der anderen Gedanken ein Erleben des Vorgestellten ein, in diesem Beispiel also Ruhe.
In den einzelnen Sitzungen wird der Intensitätsgrad der Übungen langsam gesteigert und weitere Formeln ergänzt. Nach einigen Wochen ist bei regelmäßigem Training auf diese Weise eine Beeinflussung der Skelettmuskulatur und des Herz-Kreislauf-Systems möglich.

Autogenes Training ist wirksam bei ängstlichen und nervösen Störungen, Schlafstörungen und psychosomatisch bedingten Krankheitssymptomen bis hin zu leichten depressiven Verstimmungen. Darüber hinaus kann es auch die Gedächtnissteigerung unterstützen.

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